Über

Hallo, ich bin ein normaler, durchschnittlicher Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der es satt hat, sich über die Presse von der Politik oder den Großkonzernen eine Meinung aufoktruieren zu lassen. Wir Bürger werden inzwischen so gelenkt, dass nur noch wenige in der Lage sind, selber eine Meinung über etwas zu bilden. Meine, und nur meine Meinung über Gott und die Welt, zu allen Themenbereichen, werde ich hier kundtun, Tag für Tag, Stück um Stück.

Alter: 56
aus: 22415 amurg
 


Werbung




Blog

Musicals

Klasse, es gibt ein neues Musical in Hamburg: „Das Wunder von Bern“.

Für alle, die sich an 1954 erinnern können, ja, Deutschland ist Fußball-Weltmeister geworden. Für alle anderen, die sich nicht so für Sport interessieren: Deutschland wurde 1954, zugegeben als Außenseiter, gegen Ungarn Fußball-Weltmeister.

Und es gab zu der Zeit in Nachkriegsdeutschland auch Familiengeschichten, es lebten ja noch ein paar Familien. Und was macht man nun, um das einfache Volk von den Missständen im eigenen Lande abzulenken? Richtig: unterhalten, und dazu eignet sich hier in Deutschland der Fußball ganz enorm.  Wenn ein paar ausgewählte talentierte Fußballspieler Weltmeister werden, steigt der Nationalstolz. „Wir sind Weltmeister“ titelte die Presse nach dem WM-Titel 2014 und das einfache Volk glaubt dann auch, wir sind Weltmeister.

Und da man mit einem 64 Jahre alten Weltmeistertitel  allein nicht mehr so wirklich ablenken kann, wird eine anrührende Familiengeschichte da mit eingeflochten. Ach ist das schön ! Hat zwar nichts miteinander zu tun, aber da der deutsche Titel da mit bei ist, kommt es beim deutschen Volk auch an, ist ja blöd genug. Und wenn das nicht reicht, hätte ich da durchaus noch ein paar Vorschläge für künftige Musicals zu machen.

Wie wäre es mit:

„Der Fall der Mauer“ – ein Beziehungsdrama zur Wiedervereinigung. Gab es zwar im TV schon als Dutzendware, kommt aber bei uns Deutschen immer wieder an.

„Das Wunder von Cern“ – Beziehungskiste unter Physikern. Hätte den Vorteil, dass man auch den Schweizer Zuhörer/Zuschauer erreicht.

Für unsere amerikanischen Bürger könnte man die Musicals „killing Osama“ oder „torture in Guantanamo“ schreiben.

Für die muslimischen Menschen wäre doch das Musical „Nine eleven“ schön.

Und selbst den jüdischen Menschen könnten wir mit „extermination of  palestine“ ein tolles Musical bieten.

Aber zurück zum Eingangsthema. Ich war - entgegen  anderslautender Presseaussagen - niemals Weltmeister, nicht einmal Europa- oder Deutscher Meister, obwohl ich schon auf Deutschen Meisterschaften gespielt habe. Vielleicht schaffe ich es ja mal, in meiner Bowling-Hausliga Meister zu werden. Dann werde ich – möglicherweise – ein Musical daraus machen. „Das Wunder von Wandsbek“ klingt toll.

In diesem Sinne

12.12.14 11:06, kommentieren

Werbung


i-phone 6

Ich bin wieder da. Nach einer längeren Auszeit bin ich nun wieder in der Lage, einigermaßen regelmäßig meine Meinung zum Besten zu geben. Ich werde mich in den nächsten Blogeinträgen mal mit unserm TV-Programm auseinandersetzen.

Da ging in der letzten Woche über viele Sender, dass das neue i-phone 6 endlich herausgekommen ist. Soweit so gut. Einmal davon abgesehen, dass ich den Preis für solch ein Handy völlig überzogen finde, aber das tue ich auch bei  anderen Markenartikeln wie Audi, BMW, Mercedes, VW, Rolex, um einige Marken zu nennen. Das liegt aber natürlich auch daran, dass ich keinen Penisersatz benötige und das i-phone 6 eindeutig ein Penisersatz des kleinen Mannes darstellt. Aber es wird halt gekauft, und wer sein Geld dafür loswerden möchte, alles gut.

Das eigentlich Erschreckende daran ist aber, dass es doch tatsächlich Menschen gibt, die sich – um einer der Ersten zu sein, die eines haben – bereits Stunden, wenn nicht gar Tage vorher vor dem Geschäft „niederlassen“ und warten.  Dass es in unserer Gesellschaft tatsächlich Menschen gibt, die einen niedrigeren  IQ als eine Scheibe Toastbrot haben, ist schon bitter genug, dass dieser IQ durch die Verantwortlichen in den TV-Stationen, die das als Nachricht bringen, noch unterboten wird, erschüttert mich jedoch regelrecht.

Also, lieber Herr Bundespräsident Gauck, so schlecht kann es in der DDR also gar nicht gewesen sein.

 Und ich hätte da auch schon einen Vorschlag für die Zukunft: Die Mauer wieder hochziehen, die freiwilligen Schlangesteher für Konsumgüter dahinter. Bestimmt gibt es auch noch ehemalige SED Funktionäre, die kann man mit der Regierung betrauen. Ich würde dann freiwillig einmal im Jahr ein paar Kisten Bananen rüberschicken, dann können die Bürger dort ja ihrem Hobby frönen und sich in die Schlange stellen. Und wenn wir die verantwortlichen TV-Macher mit rüberschicken, hätten wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir wären diese Volltrottel los und die könnten  ja dieses „Mega-Event“ sogar live senden.  Titel: „48-Stunden Schlange stehen für eine Handvoll Bananen“.

 Nur schade, dass es so nicht kommen wird.

Werden wir normalen Bürger weiter in einem beschissenen Land leben müssen und uns mit banalen Nachrichten, die es nicht wert sind, gesendet zu werden, zumüllen lassen.

In diesem Sinne

1 Kommentar 22.9.14 14:17, kommentieren